Karsten Lampe
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Neue Forenbeiträge von Karsten Lampe
2.1.2009 13:02 |
Kategorie: Allgemein
Neue Kommentare von Karsten Lampe
26.3.2012 11:56 |
Antwort auf: Lieber Ingo, eine Mitteilung an "Mr. ich kopier Euch alle!"
Richtig Sven,
auch ich wünschte mir hier ein oder zwei konkrete Textbeispiele, bevor ich zur Hexenjagd blase.
Aloha
Karsten
21.9.2011 18:18 |
Antwort auf: Poetry slam als subkultur, die Individualisierung der Identität?
Verstehe ich das richtig? Du benutzt den Begriff "Bildung" nicht im schulischen Sinne (lernen, Aus- und Weiterbildung), sondern Du versteht darunter das Entstehen und Heranreifen eines (Bühnen-)Charakters, ja?
Poetryslam ist eine sehr demokratische Angelegenheit. Im Guten wie im Schlechten. Am Ende des Abends gewinnt der Text, auf den sich alle einigen konnten. Das muss nicht zwingend der Text sein, den Du ganz persönlich am besten gefunden hast. Es ist auch nicht immer der künstlerischste Text und fast nie ist es der mutigste Text. Insofern trägt ein Poetryslam natürlich nicht gerade zur Individualisierung bei.
Auf der anderen Seite geht es natürlich auch immer um den einzelnen Protagonisten und seine Performance auf der Bühne. Zu einer guten Performance gehört eine gehörige Portion schauspielerisches können und Charisma. Wer genau wie alle anderen ist; wer nicht durch Sprache, Duktus oder wenigstens sein Aussehen im Gedächtnis bleibt hat leider keine Chance.
Ehrlicherweise muss man aber eingestehen, dass es auch hierfür Grenzen gibt. Wer "zu individuell" daherkommt, zum Beispiel durch extreme politische oder religiöse Ansichten oder einen Vortrag der ausschließlich aus dadaistischen Furz-Geräuschen besteht, der verliert sein Publikum ebenfalls.
Man kann also sagen, dass der Slam das Individuum nur innerhalb gewisser Grenzen fördert und fordert. Es mag für den Einzelnen darum gehen, sich selbst zu erproben. Aber für die Gruppe geht es vor allem darum, eine gute Zeit zu haben. Und das ist auch gut so. Das soll nicht heißen, dass man auf einem Slam nicht experimentell und wagemutig sein soll. Man darf dann aber nicht erwarten, vom Publikum geliebt zu werden.
Für mich ganz persönlich kann ich behaupten, durch jeden Text den ich schreibe ein kleines Stück zu reifen. Denn jeder neue Text erfordert, dass ich mir ausführlich Gedanken mache. Selbst die albernen. Vor allem die albernen.
Ansonsten kann ich Andreas nur zustimmen. Ich hoffe sehr, jetzt nicht gar zu weit an deiner Frage vorbei geantwortet zu haben.
21.9.2011 12:51 |
Antwort auf: Poetry slam als subkultur, die Individualisierung der Identität?
Individuelle Bildung und die "Hingabe ans Publikum" sind doch keine Gegensätze. Wieso sollte es hier ein "entweder, oder" geben? Oder verstehe ich die Frage falsch?
30.7.2011 17:35 |
Antwort auf: Was machen mit Autoren, die es ablehnen, sich bewerten zu lassen ?
Ein Slam ist ja per Definition ein Wettbewerb. Wenn man also "interessierte Poeten trifft, die gerne einmal mitmachen möchten, aber sich auf keinen Fall bewerten lassen möchten", ist das in etwa wie jemanden zu treffen, der sehr gerne ein mal mit Fußball spielen möchte, aber die doofe Sache mit den Toren gerne weggelassen hätte.
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Manuel Goldbach - 20.4.2012
Lampe. Hell. Danke!




